KNOCHENDICHTEMESSUNG IN DXA-TECHNIK

Warum Knochendichtemessung?

Die Osteoporose (vorzeitiger Knochenschwund) geht mit einem erhöhten Knochenbruchrisiko an der Wirbelsäule, aber auch an anderen Knochen (Schenkelhals, Handgelenk) einher. Sie gilt als eine der häufigsten Erkrankungen im fortgeschrittenen Lebensalter, kann aber auch jüngere Menschen betreffen. Bei fortgeschrittener Minderung der Knochenstabilität können Frakturen (Knochenbrüche) schon bei geringen Belastungen, aber auch ohne jede äußere Einwirkung auftreten.

Unter zahlreichen Risikofaktoren (Alter, weibliches Geschlecht, früher Östrogenmangel und andere) sind besonders Menschen von diesem zusätzlichen Problem bedroht, die an entzündlichen Gelenkerkrankungen leiden und die längerfristig Kortisonpräparate brauchen, oder mit einem Wort: Rheumatiker.

Weil zahlreiche Verfahren zur Vorbeugung und Behandlung zur Verfügung stehen, sollte heute aber kein Betroffener einfach "abwarten", bis etwas passiert.

Vorbeugende Maßnahmen (muskuläres Training und ausreichende Bewegung, regelmäßiger Aufenthalt im Freien, Beseitigung von Sturzgefahren und Stolperfallen im häuslichen Umfeld, calziumreiche Ernährung) sind eigentlich immer richtig. Viele Patienten sollten zusätzlich eine Nahrungsergänzung mit Calzium und Vitamin D zu sich nehmen. Hochgefährdete Personen mit bereits gesicherter Knochendichteminderung können heute darüber hinaus mit Medikamenten behandelt werden, die die Knochenstabilität verbessern und das Knochenbruchrisiko mindern können.

Zur Klärung dient dabei neben einer Erhebung Ihrer persönlichen Risikofaktoren die Messung der Knochendichte. In Zusammenarbeit mit der orthopädischen Praxis Dres. Reitzner und Stock kann mit der Messung in DXA-Technik den Patienten der rheumatologischen Schwerpunktpraxis eines der weltweit am besten untersuchten und aussagefähigsten Messverfahren angeboten werden. Mit den dabei erhobenen Befunden kann das Knochenbruchrisiko individuell eingeschätzt werden und wenn erforderlich eine entsprechende Therapie eingeleitet werden. Die Untersuchung ist schmerzlos und risikofrei. Es wird ein Röntgenverfahren eingesetzt, die Strahlenbelastung ist aber erheblich niedriger als bei konventionellen Röntgenaufnahmen.

Gerne informieren wir Sie zu diesem Themengebiet auch persönlich, bitte sprechen Sie uns an!

Die Untersuchung wird von den gesetzlichen Krankenkassen nur unter bestimmten Bedingungen, z.B. bei bereits bestehenden osteoporotischen Knochenbrüchen erstattet, sie muß sonst als Vorsorgeuntersuchung vom Patienten selbst bezahlt werden.
 
 

 

© 2008 Schwerpunktpraxis Rheumatologie am Ärztehaus Sinsheim, Stefan Wolf